OFFENE WEINKELLER IM WALLIS von 14. bis 16. Mai 2026

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Humagne Blanc

Zum Humagne Blanc

Bis ins 19. Jahrhundert weit verbreitet, verschwand sie zu Beginn des 20. Jahrhunderts fast völlig, um dann nach und nach an Boden zurückzugewinnen. Sie ist empfindlich, verlangt beste Pflege, gute Hanglagen und bietet nur begrenzte Erträge.

Um 1815 erhielt er wegen seines hohen Eisengehalts den Übernamen «Hebammenwein».

Trägt man den oben genannten Punkte Rechnung, kann sie einen verblüffenden, sehr reintönigen, frischen, langen Wein von grosser Eleganz und Subtilität erzeugen, geprägt von Lindenblütennoten, die an einen jungen Chasselas erinnern.

Mit zunehmendem Alter entwickelt die Humagne eine ungeahnte Dimension. Ein Wein, den Sie unbedingt entdecken sollten!

Eigenschaften

  • Nase

    Als junger Wein neutral, nervig und blumig (Lindenblüten, Schwertlilie).

  • Gaumen

    Eleganter Wein, am Gaumen mild mit Lindenblütenaromen. Im Abgang kann sich eine leichte Fenchelnote entfalten.

  • Herkunft

    Diese Sorte ist eine waschechte Walliserin – und trotz ihres Namens überhaupt nicht verwandt mit der Humagne Rouge.

Humagne Blanc

4675 ha davon 26.9 ha Anbau im Wallis entspricht 0.57%

Degustationsprofil

Floral

Mittelkräftig

Mässig lebendig

Trocken

Nicht süss

64 Winzer bauen diese Rebsorte an

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Anekdote

Wegen seines hohen Eisengehalts wurde er um 1815 als "Wein der Wöchnerinnen" bezeichnet.

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